Als in Ankum Anno 2011 die „Sturmflut" kam....
Geschrieben von: Franz Raschke Dienstag, den 31. Mai 2011 um 02:45 Uhr

Party-Live-Band „Sturmflut“ aus Cloppenburg lieferte eine grandiose, handgemachte Show auf der 30-jährigen Ankumer Dorffest-Bühne – Frontsängerin „Lena“ einfach Klasse!
Ankum. (fr) Noch am Samstag-Vormittag kam desweilen die Sonne durch .Danach trübes Wetter, bedeckt wie es heißt, einige Regentropfen hier oder da. Etwas kühl war es gewiss auch. Von einer Sturmflut war gar die Rede; doch im küstenfernen Ankum wollte kaum jemand daran glauben.
Am Abend kam diese Flut dennoch, und zwar gewaltig, nicht aber als Wetterereignis, sondern als ein enormes Live-Event unmittelbar auf der Bühne in Rathausnähe.
Zum Jubiläum und zur 30. Dorffestnacht hatte die „Werbegemeinschaft freundliches Ankum“ eine Top-Band, ein wirkliches Musik und Party-Ereignis, eingeladen.
„Sturmflut“ heißt die 7-köpfige Truppe, der Stab der Techniker wird nicht eingerechnet. Aus Cloppenburg kommen sie und unbedrohlich sind sie, für den Ankumer Hochwasserschutz.
Bedroht war ab sofort aber jedes Stimmungstief, denn die Band mit der wirklich mehr als nur bemerkenswerten Frontsängerin „Lena“ (!!!) und dem stets präsenten Entertainer „Michael“, drehte mit zunehmender Nacht stetig weiter auf. Mit einer in jedem Augenblick spürbar handgemachten und hautnahen Show, eingerahmt von einem perfekt ausgerichteten, bauchnahen Sound und einer Lichtshow, die kaum einen Höhepunkt ausließ.
Mittendrin viele toll gemachte Momente der kompletten Truppe, die es sich während der Nacht wahrhaft zu entdecken lohnten. Musikalisch auf's Repertoire und das Handwerk geschaut sowieso, Computerspielereien oder gar ein Playback gab gar nicht erst. Selbst im Hintergrund der Frontleute boten sich am Keyboard, Schlagzeug oder im Fokus auf die Gitarristen, absolut besondere Szenen, die man nahe am Bühnenrand erleben konnte; hätte erleben können.
Daran fehlte es – Hand auf's Herz – den Ankumer jedenfalls bis kurz vor Mitternacht. Nur geschätzte 300 - begeisterte - Gäste waren, teils mit Regenschirm bewaffnet, in dieser Nacht zur Dorffest-Bühne gekommen.
Viele Andere hielten sich warm in den zahlreichen Ankumer Lokalen oder verblieben - warum auch immer – am heimischen Herd.
Wer aber nahe der Bühne dabei war, der denkt wohl kaum an ein Vergessen der „Sturmflut“-Nacht in Ankum Anno 2011. Denn diese Show sucht nicht nur eindrucksvoll sondern zweifellos eines Gleichen und bestenfalls sucht diese „Sturmflut“ den Erholungsort Ankum schon bald wieder heim.
In diesem Sinne einen lieben Gruß an die Liveband und vielfachen Dank den Cloppenburger "Flutern".
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