„Ankumer Stummel“ wurde bereits am Freitag „rehabilitiert“
Geschrieben von: Franz Raschke Dienstag, den 31. Mai 2011 um 02:09 Uhr
Fast schon dunkel war es, als maschinell die Senkrechte erreicht wurde
Ankum. (fr) Im vergangenen Jahr erlitt der Ankumer Dorffestbaum beim unerwarteten Niederschlag einen Bruch, eine Fraktur also, wie Mediziner es nennen würden. Minuten später gaben die Zuschauer ihm schon den neuen Namen, als „Ankumer Stummel“ ging er in die Dorffest-Geschichte ein.
Es ist ein Rundstab aus massivem Holz, mittlerweile via Metallmanschette und Verlängerung wieder auf das alte Maß gebracht. Zum 30. Ankumer Dorffest trägt er im Kranz goldene Fahrräder, passend zum Festmotto und zur Radfahrerlandschaft Ankums.
Aufgerichtet wurde er jedoch anders als bisher in Ankum üblich, bereits am Freitag vorab des Wochenendes zum 30. Ankumer Dorffest. Dazu brauchte es einige maschinelle Unterstützung und manche Tatkraft der Mitglieder der Werbegemeinschaft Freundliches Ankum.
Fast schon dunkel war es, als ihn letztlich ein Quad in die Senkrechte zog.
Zur Eröffnung des Festes schraubten der Vorsitzende der Ankumer Werbegemeinschaft Thomas Krause und Ankums Bürgermeister Ferdinand Borgmann nun Jubiläums-Plaketten an das Holz, welches spätestens jetzt das Potential haben könnte, ein neues Ankumer Spezifikum zu werden.
Denn in gewisser Weise gereicht die „plakettive“ Ehrung des „Stummels“ diesem zur Rehabilitation.
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