"Umsonst und draußen" lautet die Devise der „Ankumer Remise“
Schwungvolle Eröffnung mit Live-Musik, DJ Freddy und 150 Gästen
Ankum. (fr) Es hat einige Zeit gedauert, bis die neue Remise vor dem Ankumer Kartoffelhaus errichtet war, dann galt es noch einige Wochen auf den Wonnemonat Mai zu warten, doch am vergangenen Samstag war es endlich soweit: Im Kreis vieler guter Freunde feierte das Kartoffelhaus die Eröffnung des neuen Biergartens, der viel mehr ist als es auf dem ersten Blick scheint.
Bereits im Frühjahr 2010 wurde das Terrassendach vor dem immer auch etwas urigen Restaurant an der Bersenbrücker Straße geplant, schon zur Fußball-Weltmeisterschaft sollte ein Grundgerüst stehen. Daraus wurde nichts, auch später mussten die Pläne und Termine noch einige Male dem Machbaren angepasst werden. Erst Ende Juli letzten Jahres kam das Bauholz zum Richtplatz, Mitte September wurde das Holzgerüst der neuen Überdachung aufgestellt.
Dann kam der Herbst, das Ende der Biergartenzeit und es war keine Eile mehr. Ein rustikal wirkendes Mauerwerk wurde noch als Abgrenzung zur Bundesstraße errichtet, im gemächlichen Tempo, so wie der Restaurantbetrieb die Zeit dafür übrig ließ. Im Frühjahr dieses Jahres war dann weitestgehend alles geschafft und ein Storchennest kündete im April von der bevorstehenden Eröffnung. Damit liefen im Kartoffelhaus die Telefone heiß, viele Freunde, Nachbarn und Stammgäste reservierten sofort für den Abend am 14. Mai.
Und wie nicht anders zu erwarten, ließ sich auch die offizielle Abteilung der Gemeinde Ankum diesen Abend nicht entgehen. Gemeinsam mit dem Ratsherren Klaus Menke überbrachte Heinz Sandbrink als stellvertretender Bürgermeister die besten Wünsche für den Erfolg dieser neuen gastronomischen Idee.
Jörg Raming an der Gitarre, teilweise gemeinsam mit Freunden der hausgemachten Sangeskunst, bereitete von viel Applaus begleitet, den ersten Part der Live-Musik; auch gern, weil er seit langem fest mit einem Bein in der „Kartoffelhaus-Haft“ steht.
Aber auch der Kartoffelhaus-Chef Axel Hüttmann – ließ sich nicht lange bitten und gab vor dem begeisterten Publikum und über den langen Abend verteilt, einige Titel der Disco-Zeit der 70er und 80er Jahre zum Besten. Alles andere hätte auch nicht gepasst zum „Ankum Sucht Den Superstar“ -Erfinder und Ankumer Frühschoppen-Veteran. Zumal nicht auf eigenem Platz.
Zwischendurch und danach machte DJ Freddy alle noch irgendwie geplanten Videoshows und andere Show-Parts überflüssig und nahm die Gäste mit auf eine schwungvolle Party in die 15. Ankumer Mainacht. Kaum jemand räumte da seinen Platz in der Ankumer Remise, bevor nicht der nächste Tag auf dem Kalenderblatt erschien.
Dass es bei diesem Programm auch einer leiblichen Stärkung bedurfte, war eingeplant. Am rustikalen Grillplatz der Ankumer Remise und professionell bereitet, gab es Spezialitäten, die viele Gäste mehr als einmal orderten.

Mit diesem Abend, den Live-Auftritten, der professionellen Musik- und Lichttechnik, bereitete die Eröffnungsparty auch eine Vorfreunde auf die kommenden Veranstaltungen am Ankumer Kartoffelhaus. Das Dach der neuen „Ankumer Remise“ nimmt der ASDS-Nachfolge-Show „Ankum sucht das Supertalent“ die Wettersorge.
Am 11. Juni geht diese Show, die neben den natürlich immer noch sehr gern gesehenen Gesangsbeiträgen auch viele andere Show-Acts möglich macht, erstmals an den Start.
Tischreservierungen gibt es auch hierfür schon mannigfach, auch bereits einige beachtliche Bewerbungen um die 400 Euro Prämie für das beste Talent. Gäste wie Akteure auf der Bühne, sollten sich möglichst bald beim Ankumer Kartoffelhaus melden. Die Zeit bis zum 11. Juni geht nun schnell dahin.
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