Hegering Ankum: Wenig Fasane, viel Fallwild

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Fachreferat

Ankum. (to) Von einem insgesamt zufriedenstellenden Jagdjahr konnte Georg Ratte als Leiter  des Hegerings Ankum in der jüngsten Mitgliederversammlung berichten. Die Zahlen aus dem  Streckenbericht erreichten in etwa die Werte des Vorjahres. Besonders wies Ratte jedoch auf den weiterhin geringen Fasan- und Rebhuhnbestand sowie auf teilweise sehr hohe Zahlen beim Fallwild hin.

Ehrung verdienter Waidmänner in Ankum: Hegeringsvorsitzender Georg Ratte zeichnete langjährige Mitglieder mit Urkunden und Ehrennadeln aus und ernannte Bernd Meyer zum Ehrenmitglied. Auch Martin Meyer-Lührmann von der Jägerschaft Bersenbrück (links) gratulierte. Foto: Thomas OeverhausDer Hegeringsleiter  konnte zu der turnusmäßigen Versammlung neben vielen Waidmännern auch Martin Meyer-Lührmann von der Jägerschaft Bersenbrück begrüßen. Zu den Regularien gehörten unter anderem die Berichte des Schriftführers Hermann Timpe sowie des Kassierers Christoph Engelke. Als Obmann für die Bereiche „Jagdliches Blasen“ und „Hunde“ erstattete Walter Künnemann Bericht. Als sehr erfreulich wertete Künnemann die Tatsache, dass die Bläsergruppe des Hegerings Ankum in den vergangenen Monaten eine starke Verstärkung durch junge Leute erfahren habe. Gut 60 Hunde absolvierten im vergangenen Jahr erfolgreich verschiedene Brauchbarkeitsprüfungen. Zudem gab der Obmann einen Ausblick auf das geplante neue Hundegesetz in Niedersachsen.  Schießobmann Klaus Heuer konnte von einem neuen Teilnehmerrekord beim letztjährigen Hegeringsschießen berichten. Auch die im vergangenen Jahr gezeigten Schießergebnisse auf Kreis- und Bezirkseben der Schützen aus dem Hegering Ankum bewertete der Schießobmann erneut als „sehr gut“.  

Martin Meyer-Lührmann vom Vorstand der Jägerschaft Bersenbrück berichtete über ein gemeinsames Forschungsprojekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover und der Landesjägerschaft Niedersachsen. In naher Zukunft soll in drei Regionen Niedersachsens, unter anderem auch im Bereich der Jägerschaft Bersenbrück, der seit einiger Zeit festzustellende enorme Einbruch des Fasan- und Rebhuhnbesatzes wissenschaftlich erforscht werden. „Hier handelt es sich vermutlich um ein multifaktorisiertes Problem“, so Meyer-Lührmann. Als versierter Fachmann, erfahrener Jäger und Schweißhundführer berichtete Friedhelm Bode aus Belm-Icker als Gastreferent über das Thema „Das richtige Verhalten vor und nach dem Schuss!“ Einen breiten Raum, auch bei der Diskussion mit den Teilnehmern, nahm dabei der Bereich „Nachsuche von Wild“ ein.

Durch Hegeringsleiter Georg Ratte wurden während der Generalversammlung folgende Waidmänner für ihre langjährige Mitgliedschaft im Hegering Ankum ausgezeichnet: 60 Jahre: Gerhard-Oswald Meyer zu Brickwedde, Eberhard Schulte zu Holsten; 50 Jahre: Werner Kreye; 40 Jahre: Karl Ahrens, Aloys Bertke, Rudi Hollenkamp, Franz Rehkamp; 25 Jahre: Alfons Brüwer, Marita Berens, Ulrich Schwedhelm, Werner von der Haar. Zum neuen Ehrenmitglied des Ankumer Hegeringes wurde außerdem Bernd Meyer aus Eggermühlen ernannt.

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