Mitmachausstellung „PhänomexX“ in der Haupt- und Realschule Ankum

Ein Forschertag für Schüler

Ankum. (opm) 122 Zentimeter misst das Modell des Eiffelturms, der bekanntlich in natura 300 Meter groß ist. Die Aufgabe lautet nun, den Maßstab des Modells zu berechnen. Dies ist eine der Lernstationen, die Fünft- und Sechstklässler bei der Mitmachausstellung „PhänomexX – Auf der Reise“ in der Haupt- und Realschule Ankum durchlaufen.

Den Maßstab des Eiffelturmmodells berechnen Schüler im Rahmen der Mitmachausstellung „PhänomexX“. Zur Eröffnung waren die Didaktische Leiterin Anna Weber, Lehrerin Martina Relker (Haupt- und Realschule Ankum), Sandra Köper-Jocksch (Bildungsbüro Bersenbrück), Konrektor Michael Kienast (Haupt- und Realschule Ankum), Landkreis-Bildungskoordinator Michael Fedler sowie Sabine Stöhr (Bildungsreferentin VME Stiftung) erschienen. Foto: MaßArbeitDas Projekt richtet sich an die Schüler der weiterführenden Schulen in der Bildungsregion Nordkreis, die die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau, Neuenkirchen, die Gemeinde Wallenhorst und die Stadt Bramsche umfasst. Ziel der Ausstellung ist es, den naturwissenschaftlichen Unterricht zu fördern. Dabei dreht sich alles um das Messen, Wiegen und Schätzen. Für die Experimente verwenden die Fünft- und Sechstklässler zahlreiche Messinstrumente, arbeiten in Teams, halten ihre Beobachtungen fest und formulieren erste Erklärungsversuche.

Der Startschuss war mit einer Fortbildung für Lehrer verbunden. Die Teilnahme der Pädagogen ist Voraussetzung für den eintägigen Besuch der Klassen von „PhänomexX“. Schließlich soll der Forschertag in den Schulen passend vor- und nachbereitet werden können. Dafür erhalten die teilnehmenden Klassen auch Forscherhefte, die von der VME Stiftung Osnabrück-Emsland (das Kürzel steht für Verband der Metall- und Elektroindustrie) gestiftet wurden.

Entworfen wurde die Ausstellung von Anna Weber. Ziel sei ein „nachhaltiger Lerngewinn, der dafür sorgt, dass die Schülerinnen und Schüler das Gelernte auch in anderen, ähnlichen Situationen einsetzen können“, sagte die Pädagogin. Für den Landkreis Osnabrück griff  das Projekt „Lernen vor Ort“ das neue Angebot auf, da dieses das eigenverantwortliche Arbeiten anrege und somit die Selbständigkeit und Selbsttätigkeit fördere, unterstrich Sandra Köper-Jocksch vom Bildungsbüro Bersenbrück. Dies passe auch mit dem Wunsch zahlreicher Schulen nach einem naturwissenschaftlichen Angebot zusammen.

Weitere Fortbildungsangebote für Lehrer werden noch bekannt gegeben. Termine für den Ausstellungsbesuch können mit dem Bildungsbüro Bersenbrück vereinbart werden. Telefon 05439/6039 248. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Quelle: Landkreis Osnabrück am 03.03.11

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