„Wohlfühl-Atmosphäre“ und viel Licht
Geschrieben von: Thomas Oeverhaus Freitag, den 04. Februar 2011 um 13:00 Uhr
Neuer St.-Nikolaus-Kindergarten nahm Betrieb auf
Ankum. (to) Das Warten hatte am Mittwochmorgen ein Ende. Mit pochendem Herzen, roten Wangen und leuchtenden Augen betraten über 120 Kinder erstmals den „neuen“ St.-Nikolaus-Kindergarten an der „Phillip-Neri-Straße“, gleich hinter dem Ankumer Marienhospital gelegen.
Elisabeth Thale, Leiterin der Kindertagesstätte (Kita), berichtet von einem ungewöhnlichen Phänomen, konnte sie doch am ersten Betriebstag des neuen Kindergartens deutlich mehr Papas und Mamas, vor allem aber auch (interessierte) Omas und Opas entdecken, die am Morgen die Kleinen zum Kindergarten brachten und gegen Mittag wieder abholten. „Das Interesse, wie der neue Kindergarten nach mehrmonatiger Bauzeit denn nun wohl aussieht, war offensichtlich sehr groß“, merkt Elisabeth Thale mit einem Augenzwinkern an.
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Thomas Oeverhaus: Ein Kindergarten zieht umTeil 1: Countdown und Umzugsstress Teil 2: Teil 3: Teil 4: Teil 5:
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Durch die Bank weg seien die Reaktionen nach dem ersten „Begutachten“ des neuen Kindergartens bei den Erwachsenen jedoch ausnahmslos positiv. „Der Bau kommt sehr gut an“, ist von der Leiterin zu erfahren.
Bis kurz vor dem Start des Trubels waren die Erzieherinnen mit Einräumarbeiten beschäftigt, auch geschäftige Handwerker tummelten sich noch bis kurz vor Schluss in dem Neubau. Letztlich hätten die Bauhandwerker aber eine „absolute Terminpunktlandung hingelegt“, freuen sich Elisabeth Thale und Bürgermeister Ferdinand Borgmann, der beim Auftakt des Kindergartenbetriebes natürlich vorbeischaute. Die Gemeinde Ankum hatte das Gebäude als „Bauherrin“ erstellt, die katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus wird die Kindertagesstätte betreiben. Lediglich im Büro- und Verwaltungsraum der Leiterin sowie in den Sozialräumen für die Mitarbeiterinnen hängt noch das eine oder andere Kabel von der Decke. „Aber das nehmen wir gerne in Kauf. Hauptsache ist, dass die Bauarbeiten in den Gruppen- und Gemeinschaftsräumen zum Start fertig geworden sind“, so Elisabeth Thale.
Besonders angetan sind die Mitarbeiterinnen über die ruhige Atmosphäre, nicht zuletzt Dank moderner Akustikdecken. Die über 120 Kinder seien in den Gruppenräumen kaum zu hören – angesichts der Lautstärke, die mache „Dreikäsehochs“ erreichen können, durchaus ungewöhnlich. „Der ganze Kindergartenbetrieb ist dank der konzeptionellen Ausrichtung des Gebäudes entzerrt, man kommt sich kaum in die Quere, was letztlich auch zu einer tollen `Wohlfühl-Atmospähre` im Kindergarten entscheidend beiträgt“, ist sich die Leiterin mit ihren Mitarbeiterinnenteam einig.
Und was sagen die Kinder zu „ihrem“ neuen St.-Nikolaus-Kindergarten? Die finden die neuen, größeren Räumlichkeiten prima, vor allem die in jedem Gruppenraum vorhandenen Emporen. Große Glasflächen lassen viel natürliches Licht einströmen, was nicht nur bei Mia und ihrer besten Freundin Pia aus der Regenbogengruppe gut ankommt: „Unser Raum ist so schön hell, dass ist toll!“ Gemeinsam mit den Kindern und Erzieherinnen feierten Pastor Bernd Heuermann und Diakon Olaf von der Zwaan zum Einzug in den neuen Kindergarten einen kleinen Gottesdienst.
Der Start im neuen St.-Nikolaus-Kindergarten verlief am ersten Tag reibungslos, alles klappte wie am Schnürchen und auch die verkehrliche Anbindung über die Straße „Im Grunde“ sowie die neue Zuwegung zum weitläufigen Kita-Gelände bewährte sich. Jetzt hoffen Kiga-Leitung und Gemeinde Ankum auf den nahenden Frühling, damit auch die Außenanlagen erstellt werden können, denn die konnten wegen der strengen Winterwitterung bislang noch nicht realisiert werden. Elisabeth Thale und Ferdinand Borgmann zeigten sich am Ende des ersten Tages im „Echtbetrieb“ froh und erleichtert, dass das Mammutprojekt „Neubau Kindergarten“ termingerecht zu einem „sehr guten Ende mit einem tollen Ergebnis“ geführt werden konnte. Im Mai 2011 stellt sich der Neubau dann bei einem „Tag der offenen Tür“ ganz offiziell vor.
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