Erst die „Arbeitsgruppe Kindergarten“ machte die Bauplanungen lebendig
Geschrieben von: Thomas Oeverhaus Dienstag, den 25. Januar 2011 um 01:34 Uhr
Bunt gemixtes Gremium leistete in den vergangenen Monaten ein arbeitsintensives Pensum
Ankum. (to) Wenn in knapp zehn Tagen der „neue“ St.-Nikolaus-Kindergarten, direkt hinter dem Ankumer Marienhospital gelegen, seinen Betrieb aufnimmt, endet gleichzeitig die Tätigkeit für die eigens gegründete „Arbeitsgruppe Kindergarten“.
„Viele Köche verderben den Brei!“, sagt der Volksmund. Das dieser Spruch aber nicht immer wörtlich zu nehmen ist und keinesfalls für die „Arbeitsgruppe Kindergarten“ zutrifft, wird deutlich, wenn man sich das arbeitsintensive Pensum der vergangenen Wochen und Monate dieses „bunt gemixten Gremiums“ einmal ansieht. Auch jetzt, kurz vor Schluss der umfangreichen Bau- und Einrichtungsarbeiten, gibt es für die Mitglieder der Arbeitsgruppe noch vieles zu erledigen.
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Thomas Oeverhaus: Ein Kindergarten zieht umTeil 1: Countdown und Umzugsstress Teil 2: Teil 3: |
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Das baubegleitende Gremium wurde umgehend nach dem Ratsbeschluss und der Vorstellung der Baupläne gemeinsam gegründet und rekrutiert sich aus Vertretern der Gemeinde Ankum (Bürgermeister Ferdinand Borgmann, Ratmitglieder Günther Kosmann und Christian Pohlmann-Geers, Verwaltungsleiter Michael Wübben), der Kirchengemeinde St. Nikolaus (Pfarrer Bernd Heuermann, Kirchenvorstandsmitglieder Petra Dettmaring und Gudrun Ewerding) sowie Architekt Werner Hüdepohl und Elisabeth Thale, als Leiterin des Kindergartens.
Das Großprojekt „Neubau eines Kindergartens“ sei sowohl für die Gemeinde, als Bauherrin, als auch für die katholische Kirchengemeinde, als Betreiberin, ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Ortes, war aus dem Ankumer Rathaus zu vernehmen.
So wurde man sich rasch über die Gründung einer gemeinsamen, baubegleitenden Gruppe einig. Insgesamt dreizehn mal tagte das Gremium, teils vor Ort auf der Baustelle, teils im Ankumer Rathaus. Auch wenn ein umfassender, professioneller und grundlegender Plan für den Neubau vorhanden ist, gibt es trotzdem noch immer viele Detailfragen zu klären.
„Die Bauplanungen am Zeichenbrett wurden durch die Arbeitsgruppe quasi mit Leben erfüllt und auch immer wieder gute Ideen für eine ideale Umsetzung eingebracht“, beschreibt Michael Wübben von der Gemeinde Ankum die Aufgabe der Arbeitsgruppe und verweist auf die sehr gute und harmonische Zusammenarbeit des Gremiums.
Bei der jüngsten Zusammenkunft vor einigen Tagen auf der Baustelle ging es beispielsweise um die endgültige Auswahl der Bodenbeläge und Sanitäreinrichtungen, die Anlieferung von Möbeln, Einbau von Spielpodesten in Krippe und Kindergarten oder auch um Fragen rund um die Grundreinigung.
Wenn in der kommenden Woche die ersten Umzugswagen beim neuen Kindergarten hinter dem Marienhospital vorfahren, neigen sich die vielfältigen Aufgaben der gemeinsamen Arbeitsgruppe langsam aber sicher dem Ende entgegen. Bis zum Einzug in das neue Gebäude Anfang Februar 2011 bleibt aber auch für dieses Gremium noch einiges zu tun.
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