Momentan schwindet der „besondere Charme“
Geschrieben von: Franz Raschke Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 22:57 Uhr
Ohnehin schadhafte Pflasterung der Hauptstraße erliegt dem „Winterstress“
Ankum.(fr) Der teilweise schlechte Zustand des Straßenpflasters der Ankumer Hauptstraße war als Thema sogar beim Neujahrsempfang der Gemeinde Ankum gegenwärtig, seit wenigen Tagen weisen nun Warnschilder auf neue Absenkungen des Straßenpflasters hin. - Wie steht es denn nun um die in Aussicht gestellte Reparatur? Wir fragten nach.
„Der Gemeinderat wird hier kurzfristig nach einer Lösung suchen müssen“, hatte Heinz Sandbrink
während des Neujahrsempfangs am 9. Januar gesagt und Bürgermeister Borgmann unterstrich diese Mitteilung seines Stellvertreters am heutigen Vormittag noch einmal deutlich: „Es ist dringlich, hier eine Lösung zu finden und möglichst schnell tätig zu werden.“
So soll sich der Verwaltungsausschuss der Gemeinde bereits am kommenden Dienstag mit dem Thema befassen und gegebenenfalls einen Planer zur Erarbeitung konkreter Vorschläge und einer Kostenabschätzung hinzuziehen.
Momentan aber im Stückwerk hier oder da Schäden des Pflasters zu reparieren, macht aus der Sicht des Bürgermeisters wenig Sinn. Ebenso wenig wie der Beginn größerer Reparaturmaßnahmen in den Wintermonaten, die womöglich wetterbedingt mehrfach unterbrochen werden müssten, und den Verkehr in der Hauptstraße dann erheblich mehr behindern würden, als die derzeit bestehenden punktuellen Schäden.
Vorläufig muss in Ankum also noch eine gewisse Zeit lang mit den Warnschildern und den Pflasterabsenkungen entlang der Hauptstraße gelebt werden.
Ein Thema in den bevorstehenden Planungen zur Behebung der Mängel wird gewiss auch wieder die Art des aufwendig gelegten Pflasters im mittleren Abschnitt der Hauptstraße sein. Für Bürgermeister Ferdinand Borgmann trägt diese Pflasterung viel zum „besonderen Charme“ der Hauptstraße bei, selbst wenn dieser Charme unter den aktuell bestehenden witterungsbedingten Schäden etwas gelitten hat. Er wisse aber auch, dass einige Anlieger den mit diesem Belag verbundenen erhöhten Verkehrslärm als Belastung empfinden.
In die Planungen zur Mängelbehebung sollen gleichzeitig auch Anregungen einfließen, die während der Einwohnerfragestunde der jüngsten Gemeinderatssitzung vorgetragen wurden (Wir berichteten). Hierbei geht es um die Eignung der zentralen Ankumer Einkaufsstraße für gehbehinderte Bürger, Rollstuhlfahrer oder auch Kinderwagen. „Wir haben uns das notiert“, sagten sinngemäß Bürgermeister Borgmann und Verwaltungschef Michael Wübben, die beide viel Wert auf die Beteiligung der Bürger am Geschehen in der Gemeinde Ankum legen.
Beide merkten auch an, dass im Haushalt der Gemeinde Ankum zukünftig mehr Mittel für die Behebung von Winterschäden an den Straßen eingestellt werden sollten.
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