"Regenbogengruppe“ befüllte ihre Schatzkiste

St. Nikolaus-Kindergarten: Kinder werden beim Umzug aktiv einbezogen

Ankum. (to) Der Termin für den Umzug in den „neuen“ St.-Nikolaus-Kindergarten hinter dem Ankumer Marienhospital rückt immer näher und damit steigt natürlich bei allen Beteiligten auch die Spannung.  Ganz besonders die Hauptpersonen der Einrichtung, die Kinder, spüren und merken, dass etwas „großes“ bevorsteht.

Kinder aus der „Regenbogengruppe“ des St.- Nikolaus-Kindergartens befüllten ihre Schatzkiste mit liebgewordenen Gegenständen, die unbedingt in den neuen Kindergarten mitgenommen werden sollen. (Foto: Thomas Oeverhaus)

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 Thomas Oeverhaus:

Ein Kindergarten zieht um

Teil 1: Countdown und Umzugsstress

Teil 2:
"Regenbogengruppe“ befüllte ihre Schatzkiste

Teil 3:
Erst die „Arbeitsgruppe Kindergarten“ machte die Bauplanungen lebendig

Teil 4:
"Ein Kindergarten, auf den Ankum stolz sein kann!"

Teil 5:
„Wohlfühl-Atmosphäre“ und viel Licht

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Auf die wachsende Ungeduld der Kinder endlich „ihren“ neuen Kindergarten Anfang Februar beziehen zu können,  reagiert in pädagogischer Hinsicht auch das Team der Erzieherinnen. 

Gerade für Kinder ist eine gewohnte Umgebung, sind gewohnte Rituale und Abläufe von großer Wichtigkeit. Sie erleichtern das Lernen und die Konzentration, fördern die Selbstständigkeit, geben Halt und Geborgenheit, schaffen Ordnung und Orientierung und können nicht zuletzt auch Ängste reduzieren.  Aus diesem Grund werden die Kinder aus den fünf Gruppen des St.-Nikolaus-Kindergartens aktiv in die mitunter hektische Umzugsphase einbezogen. So soll dieser wichtige Einschnitt für das Kind, nämlich der Abschied aus der gewohnten (Kindergarten)-Umgebung, so leicht wie möglich gestaltet werden.  

Spielerisch stimmte sich beispielsweise die „Regenbogengruppe“ zusammen mit den Erzieherinnen Marita Wurst und Birgit Feye auf dem Umzug ein. Was könnte da besser passen, als ein Puppentheaterspiel, welches sich mit dem Umzug in den neuen Kindergarten befasste.

Natürlich spielten auch hier  auch hier die bekannten „Akteure“ Kasperle, Seppel und der böse Räuber tragende Rollen. Am Ende der Geschichte „siegten“ aber die „Guten“ und der Einzug in den neuen Kindergarten konnte – obwohl der böse Räuber zwischenzeitlich den Schlüssel für das neue Gebäude gestohlen hatte – Dank einer guten Fee und der Polizei über die Bühne gehen. In dem kleinen Theaterstück packten symbolisch Kasperle und Seppel einen großen Karton, um liebgewordene Spielsachen der Beiden mit in den neuen Kindergarten nehmen zu können.

Foto: Thomas OeverhausDiese Spielszene aus dem Theaterstück setzten die Kinder aus der „Regenbogen-gruppe“ dann ganz praktisch um. Gemeinsam durfte sich jedes Kind einen ganz bestimmten Gegenstand aussuchen, der unbedingt in den neuen Kindergarten mitgenommen werden musste. Legosteine, Gebetswürfel, Bilderbücher, Puzzles und viele weitere Sachen wurden von den Kindern dann behutsam in die „Schatzkiste“ verstaut, die bis zum Umzugstag akribisch bewacht wird. Man kann ja nie wissen, ob der böse Räuber wieder auftaucht.

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