Countdown und Umzugsstress
Geschrieben von: Thomas Oeverhaus Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 15:00 Uhr
| ... | .... |
Thomas Oeverhaus: Ein Kindergarten zieht umTeil 1: Countdown und Umzugsstress Teil 2: Teil 3: |
... |
Neuer St. Nikolaus-Kindergarten steht kurz vor der Vollendung
Ankum. (to) Der Countdown für den Einzug im St.-Nikolaus-Kindergarten hinter dem Ankumer Marienhospital läuft. In den ersten Februartagen soll der Betrieb in der von der Gemeinde Ankum erstellten und von der Kirchengemeinde St. Nikolaus betriebenen Kindertagesstätte starten.
„Ankum-Online.de“ wird bis zum Einzug in das neue Gebäude wöchentlich einen „Blick“ über die Schultern der Kinder und Erzieherinnen werfen, um unter dem Motto „Ein Kindergarten zieht um“ von den spannenden Tagen zwischen Auszug aus dem alten Kindergarten und dem Einzug in das neue Gebäude zu berichten.
Bis dahin geht es aber in dem derzeitigen Kindergarten am Neuen Marktplatz im Wortsinne „richtig rund“. „Wir erleben gerade eine Gratwanderung – auf der einen Seite gibt es unzählige Umzugs- vorbereitungen, auf der anderen Seite muss der normale Kindergartenbetrieb natürlich voll und ganz gewährleistet werden“, war von Elisabeth Thale, der Leiterin des St.-Nikolaus-Kindergartens, zu erfahren.
In der ersten Woche des neuen Jahres 2011 dreht sich alles um die Frage: Was ist an Material, Möbel, Spielsachen und vieles mehr noch zu gebrauchen und hält Einzug in den neuen Kindergarten? Alle Ecken, Abstellräume und nicht zuletzt der große Dachboden des alten Kindergartens wurden in den vergangenen Tagen akribisch abgesucht.
Die 20 jugendlichen Firmbewerber von St. Nikolaus kommen Elisabeth Thale und ihrem Mitarbeiterteam da gerade recht, die freiwillig in den Winterferien an zwei Tagen tatkräftig mit anpackten. „Die gehen hoch motiviert an die Sache ran“, freut sich die Kindergartenchefin. Unzählige Kartons galt es zu packen, zu beschriften, für den Umzug vorzubereiten oder teilweise auch in einem großen Abfallcontainer zu entsorgen. „Die Hilfe kam uns wie gerufen, man kann in dieser hektischen Phase wirklich jede helfende Hand gebrauchen“, war von den Kita-Mitarbeiterinnen zu erfahren.
Derweil gehen die Bauarbeiten am neuen Kindergarten planmäßig von Statten, wie Elisabeth Thale mitteilt. Das Großprojekt ist mit einem Kostenvolumen von rund 2,5 Millionen veranschlagt. „Für die Gemeinde Ankum viel Geld, welches aber gut und sinnvoll in die frühkindliche Bildung und die Zukunft Ankums investiert ist“, wie Bürgermeister Borgmann einvernehmlich mit allen Beteiligten meint.
„Ankum bekommt einen modernen neuen Kindergarten, aber auch mit dem richtigen Augenmaß verantwortlich erstellt", war vom Bürgermeister zu erfahren, dem das Projekt sehr am Herzen liegt und die sehr gute Zusammenarbeit mit alle Beteiligten, vor allem aber dem Kindergarten, ganz besonders hervorhebt.
Der alte Kindergarten an der Lindenstraße, erstellt im Jahr 1957 und im Laufe der Jahrzehnte mehrfach erweitert, ist nach einhelliger Expertenmeinung in einem sehr maroden baulichen Zustand, vor allem am Mauerwerk sowie am Dachbereich hatte der Zahn der Zeit kräftig genagt, auch die Räumlichkeiten selbst genügten nicht mehr den heutigen pädagogischen Anforderungen. Aus Kostengründen rieten Bauexperten von einer Renovierung des alten Gebäudes ab, sondern favorisierten einen Neubau, der nun kurz vor der Vollendung steht.
Weiterlesen:
> 2 Millionen Euro für die frühkindliche Bildung – Ein Paradestück Ankumer Kommunalpolitik
> Halbzeit im Projekt „Katholischer Kindergarten Ankum"
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Ankumer Notizen
Ausstellungen
Ankum in Funk und Fernsehen
Blutspendetermine DRK Suche







