2011 tauchte pünktlich ein in die markierte Ankumer Einflugschneise
Geschrieben von: Franz Raschke Samstag, den 01. Januar 2011 um 08:15 Uhr
Leuchtfeuer soweit das Auge reichte – 365 Tage sind gut angekommen
Ankum. (fr) Noch so jung und doch schon clever: Angesichts winterlicher Wetterzeichen kam das Jahr 2011 in Ankum gar nicht erst per „Bahn“, sondern landete flugs und pünktlich in der schon vorab gut markierten Einflugschneise „Brothers/Schmidt“. Alle 365 Tage sind wohlauf und mittlerweile gut im Ankumer Kalendarium untergebracht .
Die Ausweisung der Landezone „2011“ geschah im Dorf Ankum früh. Schon vor Wochen erklärten sich die im Bereich Hauptstraße direkt gegenüber liegenden „Kontrollstände“ – das Brothers zur Rechten und das Landhotel Schmidt zur Linken – gleichsam bereit, die Ankunft des neuen Jahres gastronomisch begleiten zu wollen.
Kaum anders geschah es dann in gestriger Nacht. Schon vor 23:00 Uhr – Countdown größer 60 Minuten – sorgte in der Musik- und Sportsbar DJ Binni für die erforderliche Aufmerksamkeit und sammelte die da schon enorm zahlreichen Akteure zum „Briefing“ auf der Tanzfläche, im Thekenumfeld oder an den Tischen der Cocktail-Bar. Im Hotel Schmidt warteten Gäste wie Profis derweil noch ab, die Live-Band „Empire“ bezog einsatzbereit die Warteschleife.
Ein Gedanke zwischendurch zu Ankums Ortszeit 23:57:24 Uhr: „Wieso eigentlich, hört man am Fuße des Turms kein Ticken der Uhr des Artländer Doms?“
156 Sekunden später bebten die Mauern des Kirchturms im Geläut der mächtigen Glocken,.am Brothers wie auch vor dem Hotel Schmidt stiegen Leuchtfeuer aller Art empor,
und von vielen Seiten erklang Schall wie aus Kanonen. Das Jahr 2011 war nun tatsächlich eingetaucht in Ankums Ortskern.
Mit dem Kommen des neuen Gastes füllten sich auch im Hotel Schmidt Ränge wie Plätze und die zweite Silvesterparty dieser Nacht reihte sich in den Festtrubel ein.
Wir unterdessen, verabschiedeten uns bereits gegen 01:30 Uhr aus dieser ersten Nacht des Jahres und notieren zum Abschluss, dass in Ankum diesjährig wohl wieder deutlich mehr Feuerwerkskörper als im vergangenen Jahr abgebrannt wurden. Soweit uns bislang bekannt, ohne nennenswerte Vorkommnisse.
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