Schule "Namenlos" mit schlechteren Chancen?
Samstag, den 18. Dezember 2010 um 21:42 Uhr
FDP wünscht sich Namen für Grundschulen in Gehrde, Eggermühlen, Alfhausen, Ankum, Bersenbrück sowie für die HRS in Ankum.
SG Bersenbrück. (de) In der letzten Ratssitzung des Jahres am vergangen Donnerstag den 16.12.2010 regte Daniel Eling für die FDP in der Samtgemeinde Bersenbrück die Ausweitung der Namensgebung für Schulen in der Samtgemeinde Bersenbrück an.
Heute haben bereits die Grundschulen in Rieste (Johannesschule) und Kettenkamp (Keddingschule) sowie die >von Ravensbergschule< in Bersenbrück (Haupt- und Realschule) und die Alfseeschule in Alfhausen (Hauptschule) einen Namen.
„Gerade die heute benutzten Abkürzungen wie HS, IGS, GS oder HRS erinnern eher an bürokratische Abkürzungen aus den Behörden als der Heimat von Bildung und dem Grundstein der Zukunft.“ So FDP Ratsherr Daniel Eling.
Aus Sicht der Liberalen steigert der Name einer Schule die Identität der Schüler, Eltern und Lehrer. In Hinblick auf die zunehmende Unterstützung aus z.B. Privaten Haushalten kann zukünftig damit auch die Ausstattung der Schulen verbessert werden, so könnten Fördervereine mehr Zuspruch erfahren. Darüber hinaus können sich auch die Schüler besser mit Ihrer eigenen Schule identifizieren und die Lehrer so eine höhere Akzeptanz von Schule erfahren.
Noch namenslos sind die Grundschulen in Gehrde, Eggermühlen, Alfhausen, Ankum und Bersenbrück sowie die Haupt- und Realschule in Ankum.
Die Liberalen könnten sich hier ein offenes Verfahren vorstellen mit einer am Ende stattfindenden Wahl der Schüler, Lehrer und Eltern vorstellen. „Wichtig ist jedoch, dass die Samt-gemeinde als Schulträger das Thema im Schulvorstand anregt und Lehrer, Eltern und Schülervertreter die Möglichkeit haben Ihre Vorschläge zu unterbreiten. “ so Eling.
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