Defibrilator im Rathaus Bersenbrück
Geschrieben von: opm Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 01:12 Uhr
Bersenbrück. (opm) Im Bürgerservicebüro des Rathauses Bersenbrück hängt ein Defibrilator an der Wand, unauffällig und dezent, aber jederzeit griffbereit und im Notfall einsetzbar.
Plötzliches Herzversagen kann so ein Notfall sein, eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland, besagt eine Statistik der Björn-Steiger-Stiftung. Plötzliches Herzrasen, verursacht durch Kammerflimmern, kann zum Herz-Kreislauf-Stillstand führen. Die ersten Minuten danach sind entscheidend, oft verstreichen sie ungenutzt vor dem Eintreffen eines Notarztes. Dadurch können beim Betroffenen bleibende Schäden entstehen oder sogar der Tod eintreten.
An öffentlichen Orten wie Rathäusern oder Sportstätten werden deswegen zunehmend Defibrilatoren bereit gestellt, die im Notfall auch von Ersthelfern schnell eingesetzt werden können. Die bundesweit agierende Rettungsdienststiftung will mit dieser Aktion das Bewusstsein in der Öffentlichkeit verstärken, die Mitarbeiter in den Einrichtungen werden entsprechend geschult, so auch im Rathaus Bersenbrück.
„Der Defibrilator ist einfach zu bedienen und kann bis zum Eintreffen eines Arztes in Notfällen Leben retten“, sagt der Sicherheitsbeauftragte Martin Bokeloh. Deswegen ist das Gerät auch im Bürgerservice untergebracht, wo der meiste Kundenverkehr erfolgt. Natürlich hoffen alle Rathausmitarbeiter, dass so ein Notfall nicht eintreffen wird, aber eine gute Vorbereitung für den Fall der Fälle gehört eben auch zum Dienstleistungsangebot.
Quelle: Bersenbrück Aktuell (http://www.bersenbrueck.de)
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Ankumer Notizen
Ausstellungen
Ankum in Funk und Fernsehen
Blutspendetermine DRK Suche







