FDP: Nicht das Türschild sondern die Qualität der Schule verbessern!
Freitag, den 05. November 2010 um 23:37 Uhr
Ankum. (opm) Die Reform der Schulstruktur in Niedersachsen wird den Schülern noch mehr Bildungschancen eröffnen. Davon geht der Ankumer FDP Ratspolitiker Christian Pohlmann-Geers aus. „Es gab drei Ziele: Wir wollten die Durchlässigkeit erhöhen, die Qualität weiter steigern und die Gymnasien stärken – wir haben alle drei Ziele erreicht. Das sind gute Nachrichten für Schüler und Eltern in Niedersachsen.“
Die gestärkte Durchlässigkeit der geplanten niedersächsischen Oberschule werde vielen Schülern noch bessere Perspektiven bieten. „Dazu wird auch beitragen, dass wir die Zahl der Sozialpädagogen an den Oberschulen ausweiten und den Oberschulen anbieten wollen, teilgebundene Ganztagsschulen zu werden“, sagt Daniel Eling (Samtgemeinderatsmitglied für die FDP). Bei teilgebundenen Ganztagsschulen besteht teilweise die Pflicht, am Ganztagsangebot teilzunehmen. „Für uns ist klar: Wir wollen nicht nur das Türschild verändern, sondern auch die Qualität der Schule verbessern.“ Ein weiterer Vorteil der Reform sei, dass mit dem Modell der Oberschule die fast 400 zwei- und dreizügigen Schulstandorte in Niedersachsen langfristig gesichert würden. „Damit sichern wir kurze Schulwege für zukünftige Schüler-Generationen“, sagen die Liberalen Pohlmann-Geers und Eling.
Mit der Reform der Schulstrukturen will die FDP für alle Landkreise in Niedersachsen auch die Chance eröffnen, ihr Schulangebot um eine Integrierte Gesamtschule zu ergänzen. Dazu wird es ab dem 01. August 2012 für bestimmte Landkreise die Möglichkeit geben, als Ausnahme eine vierzügige Integrierte Gesamtschule an einem Standort zu errichten. Die Regelung gilt für Landkreise, in denen eine fünfzügige IGS an keinem Standort möglich ist. „Hier werden Schüler die Chance haben, unter zumutbaren Bedingungen eine IGS besuchen zu können“, sagt Eling. „Dort wo jedoch schon Integrierte Gesamtschulen bestehen, sehen wir auch die Schulträger in der Pflicht, ihr Angebot an diesen Schulen zu erweitern und das Angebot nicht künstlich zu verknappen.“
Pohlmann-Geers hofft, dass vor allem mit der Einführung der niedersächsischen Oberschule die ewigen Debatten über die Schulstruktur ein Ende haben. „Wir wollen den Blick nach vorne richten. Jetzt geht es darum, die Inhalte zu stärken. Eine Fortsetzung der Strukturdiskussion wird niemanden weiterbringen.“
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Ankumer Notizen
Ankum in Funk und Fernsehen
Blutspendetermine DRK Suche







