Gleich drei Bürgermeister wünschten den Ankumern schönstes Kirmeswetter
Geschrieben von: Franz Raschke Montag, den 13. September 2010 um 02:50 Uhr
Nieselregen (somit) erst am Sonntag – Großer Kirmesmarkt am Dienstag
Ankum. (fr) Man möchte fast meinen, sie hätten anderes geahnt: Obwohl am Samstag noch herrlich schön die Sonne schien, sprachen sich zum Auftakt der Ankumer Herbstkirmes gleich drei Bürgermeister mit Nachdruck für ein sonnenreiches Kirmeswetter aus.
Ein guter Wunsch, mit leider sehr begrenzter Halbwertzeit. Denn schon in der Nacht zum Sonntag zog sich der Himmel zu und am folgenden Nachmittag nieselte es bedächtig und zunehmend beständig auf die kleine Ankumer „Kirmesstadt“ herab. Auf eine Kirmesstadt, so Ankums Bürgermeister Borgmann am Samstag, die sich in heutiger Zeit nicht mehr so einfach aufstellen lässt und umso mehr wieder zu einem Ort des Vergnügens für die Familien werden solle.
Eine Empfehlung, die an beiden Tagen des vergangenen Wochenendes zahlreiche Besucher wörtlich nahmen und dieses nicht nur auf dem Kirmesgelände.. Am Sonntag folgten sie ebenso gern der Einladung Ankumer Geschäftsleute zu einem Einkaufsbummel oder zogen wie alljährlich zum Ankumer Heimathaus, in welchem es unterhalb der Ausstellung „BEE_home“ im Dachgeschoss, wieder Kaffee, Kuchen und selbstgebackenes Brot zu genießen gab.
Die Zeit bis zum Verziehen der Regenwolken und bis zum beeindruckenden Feuerwerkspektakel „Ankumer See in Flammen“, verbrachten dann viele Kirmesgäste in den zahlreichen Bier- und Speiselokalen oder sahen daheim kurz nach dem Rechten. Andere wiederum ließen kaum eine Minute vom Volksfesttreiben an den zahlreichen Ständen oder von den teils rasanten Fahrten auf den „Karussells“ ab. 
Die Einigkeit aller im Kirmestrubel kehrte sodann kurz vor 21:00 Uhr zurück, als sich die verbliebenen und zurück gekehrten Gäste gemeinsam und zu Hunderten an den Ufern des Ankumer Sees versammelten, um das pyrotechnische Schauspiel aus Licht, Farben, Spiegelungen und Musik begeistert zu verfolgen.
Gemäß Ankumer Tradition legt das Volksfest nun zunächst einen Tag Pause ein, um am Dienstag noch einmal richtig durchzustarten. Während des „Kirmesmarktes“ - dem für viele Ankumer einzig wahren Kirmestag – säumt schon in den Morgenstunden ein großer und vielseitiger Markt mit Gütern und Flohmarktartikeln aller Art die Hauptstraße im Dorfzentrum und wird wieder zu einem bedeutenden Treffpunkt im Ankumer Dorfleben.
Am Nachmittag startet dann auch noch einmal der Trubel auf dem Kirmesplatz und natürlich beteiligt sich auch der Ankumer Heimatverein wieder mit Kaffee, Kuchen und dem zweiten Tag der Kunstausstellung am Kirmestreiben.
Diesen Bericht abschließend sind wir nun natürlich noch zwei Bürgermeister schuldig. In der Runde prominenter Vertreter der örtlichen Politik und der örtlichen Vereine, durfte Ankums Bürgermeister Ferdinand Borgmann während der Eröffnung am sonnigen Samstagnachmittag, auch den Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück Dr. Michael Lübbersmann, dessen Stellvertreter MdL Reinhold Coenen, sowie den Bürgermeister der Stadt Bersenbrück Harald Kräuter herzlich begrüßen.
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Drei Tage Volksfest – Kirmesmarkt als Besuchermagnet
Ankum (to) Am diesem Wochenende steht Ankum wieder ganz im Zeichen der großen Herbstkirmes. Eröffnet wird das Volksfest am Samstag mit Freibier für die „großen“ und Freifahrten für die „kleinen“ Kirmesbesucher. Am Sonntag und vor allem am Dienstag geht der Kirmestrubel dann weiter, insgesamt erwartet der alte Markt- und Handelsort wieder mehrere Tausend Besucher zur traditionellen „Kermste“. (Weiter)
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