Wie aus blauem Himmel: Das Abenteuer Heißluftballon

Wie viele Kinder passen in einen Ballonkorb ?  12! Nachzählen erlaubt.Das Ballonteam Mettingen/Ankum kam passend zur Ferienspaß-Aktion

Ankum. (fr) Als der Ballonpilot Rainer Herkenhoff am Dienstag um 14:57 Uhr ankündigte, etwa um 19:00 Uhr am Ankumer See zu starten, ahnte er noch nicht, damit gleichzeitig perfekt am Rande einer Ankumer Ferienspaß-Aktion zu landen. Ihm kam dazu aber sofort eine passende Idee.

Bis zur Überbringung dieser Nachricht an das Ferienspaß-Team der Ankumer Werbegemeinschaft brauchte es jedoch noch einige Momente und so recht wollte man hier am See auch nicht gleich an einen bevorstehenden Ballonstart glauben. Wo geht denn da die Luft hin?  Das Ballonteam half weiter.Natürlich wäre es das „i-Tüpfelchen“ auf einem ohnehin schon spannenden Feriennachmittag, gleichwohl weitab jeder Planung. Trotzdem gab Team-Chef Thomas Krause diese Info – mit routiniertem Vorbehalt – sofort an die Kinder weiter.

Kurze Zeit später fuhr dann tatsächlich das Transporter-Gespann des Ballonteams am Seegelände vor und Rainer Herkenhoff,  Christina Mersch und Michael Wehrenberg machten gleich weiter mit dem Ferienspaß. Eine erste Nachfrage an die Kinder zogen  sie aus dem Anhänger: „Wie viele Kinder passen eigentlich in so einen Ballonkorb?“  Es sind 12, wie wir später anhand eines Fotobeweises objektivierten.

Zum Anfassen: Die Hülle eines HeißluftballonsNoch viel, viel größer als der Korb ist aber die gewaltige Hülle des Ballons, die sich nach dem Auspacken aus einem riesigen Rucksack am Boden und in der Luft ausdehnt. Weich ist sie auch, wie die Kinderhände  beim Vorbeigehen fühlen konnten.  Sehr laut ist jedoch der Brenner, der die Luft  im Ballon aufheizt und ungeheuer schnell stellt sich dann plötzlich der riesige Ballon auf, kurz bevor er sich in den blauen Himmel erhebt.

Dass sich manch ein Kind nach dem Helfen beim Aufrüsten und jetzt mit dem Wissen um den Wind, die Gasflaschen, das Funkgerät und das „Navi“, nur allzu sehr gleich mit auf die Fahrt durch den Himmel wünschte, lässt sich mitfühlen.  Mächtig groß und kurz darauf himmelwärts:  Manch ein Kind träumte sich mit

Wirklich in die Höhe ging es aber für eine Ankumer Familie und wie uns der Pilot später mitteilte, endete die Luftfahrt nach 1,5 Stunden zwischen Langen und Lingen, auf einer der - selbst im dortigen Emsland.- immer seltener werdenden Wiesen.

> Weitere Bilder vom Abenteuer Ballonstart am Ankumer See


Weiterlesen:
> Die Internetseiten des Ballonsteams Mettingen
> Ankumer Ballonteam genoss gigantischen Blick auf die Alpenkette

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