Kolpingspende für Ankums Wahrzeichen
Geschrieben von: Thomas Oeverhaus Montag, den 21. Juni 2010 um 20:22 Uhr
Denn die Kolpinger spendeten den Erlös aus der diesjährigen „Tannenbaum-Einsammelaktion" für die Sanierung des Ankumer Kirchturms. 700 Euro waren auf diese Weise zusammengekommen, der Kolpingvorstand erhöhte den Betrag aus Vereinsmitteln, so dass ein symbolischer Scheck über insgesamt 1.300 Euro an Ankums Pfarrer Bernd Heuermann überreicht werden konnte.
In den vergangenen zwei Jahren musste das Gotteshaus – im Volksmund auch „Artländer Dom" genannt - und vor allem der wuchtige und 80 Meter hohe Kirchturm aus dem Jahr 1514 einer dringenden Sanierung unterzogen werden. Die Baukosten belaufen sich auf gut 1.000.000 Euro, durch unvorhergesehene Schäden am Turm hatten sich während der Baumaßnahme die Kosten deutlich vergrößert. Finanzielle Zuwendungen für die Sanierungsmaßnahmen gab es seitens der Gemeinde Ankum, des Bischöflichen Generalvikariates, der Stiftung Denkmalschutz und der Behörde GLL. Groß war aber auch die Spendenbereitschaft vieler Ankumer Bürger, Vereine und Verbände, die sich am Erhalt „ihres" Wahrzeichens mit vielen Aktionen und Spendenbeiträgen – wie jetzt die Kolpingsfamilie – aktiv und in beeindruckender Weise beteiligten.
Trotzdem ist derzeit noch ein Betrag von gut 100.000 Euro zu finanzieren, so dass die Spendenkonten bei den Ankumer Banken wohl noch einige Zeit „aktiviert" bleiben müssen. Unser Foto zeigt die Vertreter des Kirchenvorstandes und der Kolpingsfamilie mit Pastor Heuermann sowie dem Kolping-Vorsitzenden Markus Heitmann.
Weiterlesen:
> Weitere Berichte rund um den Artländer Dom
> Weitere Berichte zur Arbeit der Ankumer Kolpingsfamilie
> Die Homepage Kolpingsfamilie Ankum
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Ankumer Notizen
Ankum in Funk und Fernsehen
Blutspendetermine DRK Suche







