MHA erweitert Leistungsspektrum der Chirurgie

Auch die Wirbelsäulenchirurgie gehört jetzt zum Angebot

Ankum. (dm) Die Niels-Stensen-Kliniken Ankum-Bersenbrück (MHA) werden das Leistungsspektrum der Abteilung für Allgemein-, Unfall- und Handchirurgie künftig erweitern. Ab sofort wird zum Angebot der Abteilung von Chefarzt Dr. Maximilian Karbowski auch die Wirbelsäulenchirurgie gehören. Dazu wird der Chefarzt für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie der Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Osnabrück, Prof. Dr. Christoph Greiner, im MHA operieren und regelmäßige Sprechstunden anbieten, Telefon 05462/881-3120.

Über die Erweiterung des Leistungsspektrums der Abteilung für Allgemein-, Unfall- und Handchirurgie freuen sich (von links) Ralf Brinkmann (Geschäftsführer MHA), Chefarzt Dr. Maximilian Karbowski, Chefarzt Prof. Dr. Christoph Greiner und Werner Lullmann (Geschäftsführer Niels-Stensen-Kliniken).Zum Behandlungsspektrum zählen von den minimal-invasiven Eingriffen wie die Facettengelenksthermokoagulation (bei Wirbelgelenksarthrose), die mikrochirurgische Therapie von Bandscheibenvorfällen oder Wirbelkanaleinengungen bis hin zu operativen Verfahren der Wirbelsäulenversteifung (Spondylodese) alle gängigen Therapieverfahren. „Wir möchten mit dem kleinstmöglichen Eingriff den größtmöglichen Effekt für den Patienten erreichen", erläutert Prof. Dr. Greiner das Konzept.

Dr. Karbowski begrüßt die Erweiterung des chirurgischen Spektrums. Die Wirbelsäulenchirurgie ist ein sinnvolles Ergänzungsangebot. Sie passe hervorragend in das Konzept der qualifizierten, wohnortnahen Versorgung in familiärer Atmosphäre.

Das MHA könne seine Leistungsstärke in der Region ausbauen, betonte Geschäftsführer Ralf Brinkmann: „Wir sind auch als kleines Haus bestens aufgestellt und können dem Patienten vor Ort eine erstklassige Medizin bieten. Ich freue mich, dass Dr. Karbowski und Prof. Dr. Greiner hier perfekt Hand in Hand arbeiten". Dies sei auch ein Beweis für die Effektivität des Verbundes der Niels-Stensen-Kliniken, erläuterte Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken.

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Bereich der Wirbelsäulenerkrankungen. Ursache hierfür sind häufig degenerative Veränderungen der Wirbelsäule und der Bandscheiben. Dies bedeutet, dass durch Alterung und Verschleiß Umbauprozesse eintreten, welche die Nervenwurzeln oder sogar das Rückenmark schädigen können. Die Folge sind in erster Linie Schmerzen, aber auch Gefühlsstörungen und Bewegungsstörungen bis hin zu Lähmungen der Blase und der Beinmuskulatur. Diese Veränderungen an der Wirbelsäule können mit Röntgenbildern, der Computertomographie (CT) und/oder der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) festgestellt werden.

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