Viele Gäste bemerkten erst spät: Dieser Alarm war echt!
Geschrieben von: Franz Raschke Sonntag, den 11. April 2010 um 20:19 Uhr
Vermuteter Schornsteinbrand ließ Ankumer Feuerwehr am "Tag der offenen Tür" ausrückenAnkum. (fr) Der „Tag der offenen Tür“ der Ankumer Feuerwehr am heutigen Sonntag, bot vielen Gästen interessante und spannende Einblicke in den Feuerwehralltag und die Brandbekämpfung, den Profis vor Ort allerdings auch Überraschungen.
Als erste Überraschung und von vielen Besuchern zunächst nur als eine weitere Show-Vorführung verstanden, wurde die Ankumer Feuerwehr gegen 14:15 Uhr alarmiert und zu einem Schornsteinbrand in den Nachbarort Eggermühlen gerufen.

Zwei Fahrzeuge wurden umgehend besetzt und verließen innerhalb kurzer Zeit den Platz vor dem Feuergebäude. Die Drehleiter DLK 18/12 musste allerdings noch eingefahren werden und sich dann eher langsam am Bierpavillon vorbei bewegen, um dessen Vordach nicht einzureißen. Doch auch dieses Fahrzeug kam noch rechtzeitig zum Einsatzort.
Wie zu vernehmen war, hatte die Ankumer Feuerwehr ihre Einsatzbereitschaft nur für die Zeit des Vormittags abgemeldet, als im Gerätehaus ein Gottesdienst gefeiert und das neue Tanklöschfahrzeug 16/24 kirchlich gesegnet und offiziell übergeben wurde. Die Alarmierung am frühen Nachmittag fiel somit wieder in die Zeit der eigentlich ständigen Einsatzbereitschaft.
Wie zu vernehmen war, hatte die Ankumer Feuerwehr ihre Einsatzbereitschaft nur für die Zeit des Vormittags abgemeldet, als im Gerätehaus ein Gottesdienst gefeiert und das neue Tanklöschfahrzeug 16/24 kirchlich gesegnet und offiziell übergeben wurde. Die Alarmierung am frühen Nachmittag fiel somit wieder in die Zeit der eigentlich ständigen Einsatzbereitschaft.

Der Einsatz in Eggermühlen verlief unterdessen glimpflich, nach einer Begutachtung der Situation vor Ort musste die Feuerwehr nicht weiter tätig werden und kehrte zu den Feierlichkeiten am Standort heim.
Für die Profis überraschend war allerdings auch, dass sich in einem vermuteten Zusammenhang mit der Alarmierung ein Stromausfall im Bereich des Außengeländes einstellte. Dort jedoch stehen üblicherweise auch keine stromverbrauchenden Getränke-, Bratwurst- oder Popcorn-Stände bereit. Man entschied sich kurzerhand, nun auch den Betriebselektriker zu alarmieren.

Abseits des echten Alarms am Tag der offenen Tür, bot die Feuerwehr den Besuchern aber noch allerlei mehr. Neben Vorführungen und Übungen zum Brandschutz und den Erläuterungen an den außenstehenden Fahrzeugen, gab es im Innern des Gebäudes weitere Informationsangebote, so wie auch Kaffee und Kuchen oder einen Schminktisch für die jüngsten Besucher. Letztere, also die Jüngsten, konnten ihr Talent in der Brandbekämpfung zudem auch mit echten Feuerwehrschläuchen im Außenbereich erproben. (Ein weiterer Bericht folgt.)
Weiterlesen:
> Weitere Berichte über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Ankum
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