Pfarrer Friedrich Steffan schaut in Ankum auf 50 Jahre Priesteramt zurück

Den Festgottesdienst zum goldenen Jubiläum prägten Wertschätzung und vielfältiger Dank

Pfarrer Friedrich Steffan beim Auszug aus der St. Nikolaus-Kirche. (Foto: Privat)Ankum. (hs) Mit dem zahlreichen Besuch des feierlichen Festgottesdienstes anlässlich seines 50.-jährigen Priesterjubiläums im März dieses Jahres, bezeugten viele Gläubige aus Ankum und anderen Gemeinden, „ihrem" Pfarrer Friedrich Steffan in der St. Nikolaus Kirche zu Ankum besondere Wertschätzung und aufrichtigen Dank für sein vielfältiges Wirken als Seelsorger in Hamburg, Ankum und Wallenhorst.

Im Jahr 1928 in Nordhorn geboren, absolvierte Friedrich Steffan zuerst eine Ausbildung zum Kaufmannsgehilfen, bevor er nach dem Krieg sein Abitur nachholte und sich auf dem Weg zur Priesterausbildung begab. Nach seiner Priesterweihe am 12. März 1960 im Hohen Dom zu Osnabrück wurde er dann zunächst Kaplan in Hamburg und setzte daraufhin als Vikar in Ankum viele Impulse im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit.

Im Empfinden seiner Berufung und auch auf seinem weiteren Weg, erhielt die Erinnerung an das Leben und Werk Adolf Kolpings stets eine besonderer Bedeutung. So setzte er sich auch in Ankum intensiv für die Kolpingsfamilie ein und wirkte in den Jahren von 1969 bis 1975 als Kolping-Diözesanpräses.

Die Chargierten des „WkStV Unitas Winfridia“ mit ihrem lieben Alten Herren "Fritz" Steffan (Foto: Privat)Von 1973 an arbeitete Friedrich "Fritz" Steffan 19 Jahre lang als Pfarrer in der St.-Alexander-Gemeinde in Wallenhorst, bevor er in die Gemeinde Ankum zurückkehrte und ab 1992 als Krankenhausseelsorger im Marienhospital vielen Patienten und Angehörigen geistlichen und menschlichen Beistand spendete. Im Dorf Ankum verbringt er heute auch seinen verdienten Lebensabend.

Im Einklang mit dem segensreichen Wirken des Pfarrers, bot sich den Besuchern des Festgottesdienstes in der St. Nikolaus Kirche ein ebenso beeindruckendes Bild. Gemeinsam mit Pfarrer Steffan lasen 13 Concelebranten am Altar die Heilige Messe. Umrahmt wurde die große Priesterschar von vielen Fahnenabordnungen, zahlreich darunter die Fahnen der Kolpingsfamilien und des Kolpingswerkes, als neuerliche Bekundung der tiefen, gegenseitigen Verbundenheit.

Einen besonderen Farbtupfer brachten drei Chargierten des Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereins „WkStV Unitas Winfridia" zu Münster in das Gotteshaus. Jan Sandbrink aus Ankum ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit seinen beiden Conchargen, dem lieben Alten Herren "Fritz" Steffan die Ehre zu erweisen. Seit Jahrzehnten ist der Jubilar Mitglied dieser Studentenverbindung, in den 1950er Jahren war er gar zeitweise Ihr "Senior", also Vorsitzender der Aktivitas.

Fotos: Privat

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