Wenn Schule ist und der Sehtest Spaß macht
Geschrieben von: Franz Raschke Dienstag, den 16. März 2010 um 01:51 Uhr
Ankumer Grundschule bot mit Partnern die Möglichkeit zur Erkennung von Sehschwächen
Ankum. (fr) „Rechts, links, oben, unten.“ Es war manchmal schon verwunderlich, mit welcher Freude und Präzision viele Kinder der Ankumer Grundschule am gestrigen Montag die Lage der wirklich sehr kleinen Symbole auf weißem Papier beschreiben konnten. Zumal sie aus drei Metern Entfernung auf den Papierbogen schauen mussten und noch dazu ein Kochlöffel ein Auge abdeckte.
Dass hierbei ab und zu auch einmal das gesprochene Wort „rechts“ nicht so ganz mit dem Fingerzeig nach links übereinstimmte, störte unterdessen kaum. Denn der Mann an der Tafel hatte ausreichend Gespür und Humor im Handgepäck, um auch die abgewandelten Formen des Richtigen richtig zu verstehen.
Hinter dieser Übung, die zahlreiche Kinder der 3. und 4. Klasse der Grundschule mit dem Einverständnis ihrer Eltern an diesem Vormittag absolvierten, verbarg sich derweil ein sehr ernster Hintergrund. Der unkompliziert gestaltete und für alle Kinder leicht verständliche Test ist gut geeignet, um bisher noch unerkannte – augenfällige - Hinweise auf Störungen des Sehens zu entdecken und im Verdachtsfall eine kompetente Empfehlung für eine augenärztliche Untersuchung auszusprechen.
Damit trugen Alfred Berling als Dipl. Ing. Augenoptik und Herr Schreiber von der KKH Allianz (eine gesetzliche Krankenkasse) gleichzeitig nicht unwesentlich zur Vorbeugung von Lernschwierigkeiten bei. Denn heute ist hinreichend bekannt, dass auch dezente Störungen des Sehens, wie auch des Hörens, oft zu – für Eltern und Lehrer manchmal schwer verständlichen – Problemen im Lernverhalten von Grundschulkindern beitragen können.
Eine kleine Anleitung, wie Eltern früh genug Hinweise auf versteckte Seh- oder Hörleistungen bemerken können, nahmen die teilnehmenden Kinder im Anschluss an den Sehtest samt ihrer Teilnahmebestätigung mit heim. Mit dabei die Vorlage für eigens durchführbare Proben des Sehvermögens.
Für Alfred Berling, als in Ankum tätiger Optiker und auch Hörgeräteakustikmeister, war das gestrige freiwillige Testangebot ein erster wichtiger Schritt in die unterstützende, vorsorgende Früherkennung. Ihm liegt viel daran, dieses Angebot fortzusetzen und vielleicht auch durch einen ähnlich unkomplizierten Hörtest zu erweitern.
Ankum. (fr) „Rechts, links, oben, unten.“ Es war manchmal schon verwunderlich, mit welcher Freude und Präzision viele Kinder der Ankumer Grundschule am gestrigen Montag die Lage der wirklich sehr kleinen Symbole auf weißem Papier beschreiben konnten. Zumal sie aus drei Metern Entfernung auf den Papierbogen schauen mussten und noch dazu ein Kochlöffel ein Auge abdeckte.Dass hierbei ab und zu auch einmal das gesprochene Wort „rechts“ nicht so ganz mit dem Fingerzeig nach links übereinstimmte, störte unterdessen kaum. Denn der Mann an der Tafel hatte ausreichend Gespür und Humor im Handgepäck, um auch die abgewandelten Formen des Richtigen richtig zu verstehen.
Hinter dieser Übung, die zahlreiche Kinder der 3. und 4. Klasse der Grundschule mit dem Einverständnis ihrer Eltern an diesem Vormittag absolvierten, verbarg sich derweil ein sehr ernster Hintergrund. Der unkompliziert gestaltete und für alle Kinder leicht verständliche Test ist gut geeignet, um bisher noch unerkannte – augenfällige - Hinweise auf Störungen des Sehens zu entdecken und im Verdachtsfall eine kompetente Empfehlung für eine augenärztliche Untersuchung auszusprechen.Damit trugen Alfred Berling als Dipl. Ing. Augenoptik und Herr Schreiber von der KKH Allianz (eine gesetzliche Krankenkasse) gleichzeitig nicht unwesentlich zur Vorbeugung von Lernschwierigkeiten bei. Denn heute ist hinreichend bekannt, dass auch dezente Störungen des Sehens, wie auch des Hörens, oft zu – für Eltern und Lehrer manchmal schwer verständlichen – Problemen im Lernverhalten von Grundschulkindern beitragen können.
Eine kleine Anleitung, wie Eltern früh genug Hinweise auf versteckte Seh- oder Hörleistungen bemerken können, nahmen die teilnehmenden Kinder im Anschluss an den Sehtest samt ihrer Teilnahmebestätigung mit heim. Mit dabei die Vorlage für eigens durchführbare Proben des Sehvermögens.Für Alfred Berling, als in Ankum tätiger Optiker und auch Hörgeräteakustikmeister, war das gestrige freiwillige Testangebot ein erster wichtiger Schritt in die unterstützende, vorsorgende Früherkennung. Ihm liegt viel daran, dieses Angebot fortzusetzen und vielleicht auch durch einen ähnlich unkomplizierten Hörtest zu erweitern.
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