Bemühungen um Fahrstühle für den Bahnhof gehen weiter
Geschrieben von: opm Freitag, den 29. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Besonders schwierig ist die Situation für Menschen mit Einschränkungen und Gehbehinderungen. Egal, ob Kinderwagen, Rollator oder gar Rollstuhl, das Problem der sicheren und zügigen Gleisüberquerung wurde mit dem heftigen Wintereinbruch nur größer. Umso lauter wurde der Ruf nach Fahrstühlen, die hier deutliche Erleichterung bringen könnten. „Der Unmut der Fahrgäste über die unbefriedigende Situation ist berechtigt und für uns ein großer Ansporn, den Fahrstuhlbau konsequent voran zu treiben", sagt Bürgermeister Harald Kräuter.
„Wir führen intensive Gespräche mit dem Niedersächsischen Verkehrsministerium, der Landesnahverkehrsgesellschaft und der Deutschen Bahn und sind zuversichtlich, bald konkrete Ergebnisse vorweisen zu können", äußert sich MdL Reinhold Coenen. „Die genauen Planungen und die notwendige Aufteilung der Finanzierung werden natürlich durch entsprechende Beschlüsse in den Ratsgremien festgelegt", ergänzt Stadtdirektor und Samtgemeindebürgermeister Dr. Michael Lübbersmann. „Es liegt im Interesse der Bürgerinnen und Bürger aus Bersenbrück und dem Umland, rasch zu einer Entscheidung zu kommen, darin sind wir uns einig", fügt Werner Lager, Mitglied des Samtgemeinderates und Kreisvorsitzender der SPD hinzu. Schließlich betrifft die Realisierung des Fahrstuhl-Projektes Stadt und Samtgemeinde gleichermaßen, darüber hinaus wird der Bersenbrücker Bahnhof bis ins Emsland hinein genutzt.
Quelle: Samtgemeinde Bersenbrück Aktuell am 28.01.10 (http://www.bersenbrueck.de)
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